PROFIS01.06.2020

Bayerisches Derby am Dienstagabend

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Foto: Sven Leifer
Am Dienstag empfängt Haching den FC Ingolstadt.

Nach dem ersten Auswärtsspiel ist vor dem ersten Heimspiel. Die SpVgg Unterhaching empfängt nach dem 2:0-(1:0)-Sieg gegen die SG Sonnenhof Großaspach am Dienstagabend den FC Ingolstadt zum bayerischen Derby und zur ersten Partie im Stadion am Sportpark seit über drei Monaten. Anpfiff ist um 20.30 Uhr. Magenta Sport überträgt live. 

Der Gegner: Die Schanzer stehen mit 42 Punkten auf dem 9. Platz, sind aber die letzten sechs Spiele in Folge sieglos. Den letzten "Dreier" gab es Ende Januar gegen den 1. FC Kaiserslautern. „Unterhaching ist jetzt über Jahre hinweg eine sehr stabile Drittliga-Mannschaft, sagte Trainer Tomas Oral vor der Partie, der bei der 1:2-Niederlage gegen den FC Bayern München II zum ersten Mal auf der Trainerbank der Schanzer saß. Er hatte im März Jeff Saibene abgelöst. "Sie sind sehr robust, haben eine klare Spielidee und sind Woche für Woche sehr variabel in ihren Aufstellungen. Das macht es unglaublich schwierig, sie auszurechnen. Aber wir wollen voll dagegen halten", so Oral. 

Mit Dennis Eckert Ayensa (11 Treffer) und Stefan Kutschke (8 Tore) haben die Ingolstäder ein brandgefährliches Sturmduo. Ohne Verletzte kann Tomas Oral nun wieder auf einen vollbesetzten Kader bauen. Kutschke und Robin Krauße kehren nach abgesessenen Gelbsperren zurück ins Aufgebot. 

Das Hinspiel: Im Audi-Sportpark gab es am 10. Spieltag ein 0:0-Unentschieden. 

Die Bilanz: Insgesamt trafen sich die Rot-Blauen und die Schanzer bislang sechs Mal. Die Bilanz ist dabei völlig ausgeglichen. Zwei Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen stehen auf beiden Seiten zu Buche. Zwei Partien wurden noch in der Regionalliga-Süd ausgetragen, drei in Liga drei und einmal trafen beide Teams im DFB-Pokal aufeinander. 

Das Personal: Neben den verletzten Marc Endres (Sprunggelenk), Jannik Bandowski (Schlag aufs Knie) und Seppi Welzmüller (muskuläre Probleme) sind auch Max Dombrowka und Jim-Patrick Müller aufgrund ihrer fünften gelben Karte nicht dabei. 

Claus Schromm: „Man hat den Jungs nach dem Sieg in Großaspach die Erleichterung angemerkt. Dieser gute Start war enorm wichtig. Bei Ingolstadt hat sich trotz Trainerwechsel nicht viel verändert. Die Spielidee ist im Grunde genommen gleich geblieben. Mit Eckert Ayensa und Kutschke haben sie zwei brutal gute Stürmer, die wir in den Griff kriegen müssen. Kutschke gehört in der Luft zu den stärksten Spielern der Liga."